Negative Glaubenssätze – warum Du manchmal einfach nicht weiterkommst

Verzweifelte Frau blickt durch einen Zaun aus Draht

So vielseitig die Themen sind, mit denen Menschen zu mir ins Coaching kommen – bei einem Großteil meiner Klient:innen sind mentale Blockaden das eigentliche Thema. Sie aufzudecken und zu beseitigen und die Menschen damit wieder handlungsfähig zu machen, macht heute den Großteil meiner Arbeit als Life Coach aus. In diesem und dem folgenden Blogartikel möchte ich das, was ich in den letzten Jahren über mentale Begrenzungen gelernt habe, einmal zusammenfassen. Und Dir damit Mut machen, Dich mit Deinen Glaubenssätzen auseinander zu setzen.

Die Begriffe limitierende, negative oder begrenzende Glaubenssätze, mentale Begrenzungen und mentale Blockaden verwende ich im Artikel synonym.

Wir tragen fast alle einen oder mehrere limitierende Glaubenssätze mit uns herum. Die entscheidende Frage ist: wie groß sind sie und wie sehr behindern sie uns in unserem Leben?

Inhaltsverzeichnis

Das sind Anzeichen dafür, dass Du einen begrenzenden Glaubenssatz mit Dir herumträgst:

• Du hast oft das Gefühl, nicht gut genug oder falsch zu sein.
• Du betrachtest und bewertest Dich selbst fast ausschließlich durch die Augen von anderen und versuchst, deren Erwartungen zu erfüllen.
• Eigentlich weißt Du, was Du in einer bestimmten Situation tun müsstest oder was Dir guttun würde. Aber Du kannst es nicht umsetzen, irgendetwas in Dir hindert Dich daran.
• Du spürst in bestimmten Situationen immer wieder einen „Glaswandeffekt“. Die Glaswand lässt Dich zwar Deinen Weg sehen, aber Du kannst ihn nicht gehen. Du verstehst nicht, was da immer wieder passiert und (ver-)zweifelst an Dir selbst. Du hast den Eindruck, mit Dir stimmt grundlegend etwas nicht und glaubst, Du bist psychisch krank. Deswegen sprichst Du mit niemanden darüber.

Kommen Dir diese Aussagen bekannt vor? Dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass Du eine mentale Blockade in Dir trägst. Sie hindert Dich daran, Dich weiterzuentwickeln oder auch nach Deinen eigenen Bedürfnissen zu leben.

Bevor wir uns diesen begrenzenden Glaubenssätzen näher widmen, möchte ich erstmal darauf eingehen, was Glaubenssätze eigentlich sind, welche Arten von Glaubenssätzen es gibt, wie sie entstehen und wie sie auf uns wirken.

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind innere Wahrheiten, die wir uns selbst gebildet oder die wir von anderen übernommen haben. Sie entstehen in der Regel:

• durch intensive Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens selbst gemacht haben (negativ z.B. durch Angst vor Verlust oder durch Ausgrenzung / positiv z.B. durch Wertschätzung oder bedingungslos erlebte Liebe)
• durch an uns weitergegebene Erfahrungen oder Überzeugungen (negativ z.B. „Wir sind nur die kleinen Leute und haben nichts zu sagen.“ / positiv z.B. „Unsere Familie hat immer Glück.“)
• durch selbst- oder fremderworbenes Wissen (z.B. „Die Erde ist eine Kugel.“) Das glauben wir (fast) alle, auch wenn wir das selbst noch nie überprüft haben. Dieses Wissen ist weder positiv noch negativ.

Diese Wahrheiten haben wir verallgemeinert und tief in uns verankert. Deswegen sind sie weitgehend unbewusst und für uns immer gültig.

Es gibt also positive und negative Glaubenssätze. Beide lösen Emotionen in uns aus, welche unsere Stimmung und unser Handeln beeinflussen. Dies kann dann eine fördernde oder eine begrenzende Wirkung auf uns haben.

Wie wirken Glaubenssätze?

Glaubenssätze haben eine sehr große Macht. Denn weil Glaubenssätze innere Wahrheiten für uns sind, richten wir bewusst oder unbewusst unser gesamtes Denken und Handeln danach aus. Ist diese innere Wahrheit in uns erst einmal vorhanden, wird sie von uns nicht mehr hinterfragt. Wir glauben sie einfach.

Erleben wir etwas, dass unserem Glaubenssatz widerspricht, deklarieren wir es als Ausnahme, welche die Regel nicht in Frage stellt.

Die Wirkung der Glaubenssätze beruht im Wesentlichen auf den Emotionen, die sie in uns auslösen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Emotion bewusst oder unbewusst erlebt wird. Ist die Emotion für uns positiv, so wirkt der zugrundeliegende Glaubenssatz fördernd in unserem Leben. Er hilft uns dann z.B. im täglichen Leben offen und positiv mit Dingen umzugehen, mit denen wir keine Erfahrungen haben.

Beispiele für fördernde Glaubenssätze sind: „Es gibt für alles eine Lösung.“ / „Egal was kommt, ich schaffe das.“

Ist die Emotion in uns negativ, so wirkt der zugrundeliegende Glaubenssatz einschränkend und begrenzend in unserem Leben. Wir können dann Dinge nicht mehr tun, auch wenn der Verstand uns sagt, dass das jetzt genau das Richtige wäre.

Beispiele für begrenzende Glaubenssätze sind: „Dafür bin ich nicht gut genug.“ / „Das wird sowieso nichts.“

Glaubenssätze sind wie Eisberge

Die meisten Menschen erleben in ihrem Alltag nur die Auswirkungen von Glaubenssätzen. Sie können aber die Ursache nicht benennen.

Du kannst Dir das wie bei einem Eisberg vorstellen: 80-90 Prozent (die Ursache) befinden sich unter der (Wasser-) Oberfläche, nur 10-20 Prozent (die Auswirkungen) sind sichtbar bzw. spürbar. Das gilt übrigens ebenso für positive wie negative Glaubenssätze. Will man also einen negativen Glaubenssatz auflösen, muss man sich die 80-90% unter der Oberfläche anschauen.

Eisberg über und unter Wasser

Glaubenssätze sind immun gegen logische Argumente

Da Emotionen in uns eine größere Wirkung haben als rationales Denken, können logische Argumente kaum etwas gegen Glaubenssätze ausrichten. Ein grundlegend positiv eingestellter Mensch wird sich nur schwer von den negativen Argumenten eines anderen beeinflussen lassen. Umgekehrt wird ein Mensch voller Angst sich nur schwer von positiven Argumenten überzeugen lassen.

Die Veränderung eines negativen Glaubenssatzes muss also mit den Emotionen und nicht mit dem Verstand erfolgen. Meist versuchen wir selbst oder unser Umfeld, angstvolle Situationen mit logischen Argumenten zu lösen. Die kommen aber gegen einen Glaubenssatz nicht an.

Wenden wir uns nun den begrenzenden Glaubenssätzen zu. Sie begegnen mir in meiner Arbeit als Coach beinahe täglich und schränken das Leben meiner Klient*innen nicht selten massiv ein.

Wie entstehen begrenzende oder negative Glaubenssätze?

Bei den Menschen, mit denen ich im Coaching arbeite, sind die begrenzenden Glaubenssätze immer durch starke negative persönliche Erfahrungen entstanden. Oft sind das eigene Erlebnisse, an denen aber meist andere Menschen beteiligt sind. Wenn sich beispielsweise Eltern dauerhaft stärker um ein Kind kümmern, weil es aus ihrer Sicht mehr Hilfe benötigt, erlebt sich das andere Kind schnell als nicht wichtig.

Ein anderer Teil meiner Klient*innen hat von Menschen, die ihnen wichtig sind oder waren, immer wieder etwas stark negativ Prägendes gehört, was sie als Verurteilung erlebt haben. Zum Beispiel: „Du bist einfach zu allem zu blöd. Aus Dir wird nie etwas Richtiges werden.“

Wichtige Menschen können die Eltern oder Großeltern sein, aber auch andere nahe Verwandte. In einigen Fällen habe ich auch Menschen im Coaching gehabt, die von Lehrern oder Trainern stark beeinflusst wurden.

Das Grundprinzip: „Liebe durch Leistung“

Die begrenzenden Glaubenssätze fast aller meiner Klient*innen folgen nach meiner Erfahrung dem übergeordneten Prinzip „Liebe durch Leistung.“

Sie beschreiben häufig das Gefühl, als Mensch nicht gut genug zu sein, um so geliebt und angenommen zu werden wie sie sind.

Die Konsequenz: Wenn sie schon aus ihrer Sicht nicht gut genug sind, um geliebt zu werden, so können sie wenigstens etwas Wertvolles tun, um für andere Menschen interessant und gut genug zu sein. Dadurch erfahren sie Liebe und Anerkennung für ihre Leistungen.

Häufig werden diese Menschen von anderen als sehr leistungsfähig und erfolgreich wahrgenommen. Sie selbst haben trotz aller Erfolge dennoch immer das Gefühl, nicht gut genug zu sein und leiden unter einem geringen Selbstwert. Das führt dazu, dass sie sich immer noch mehr anstrengen – Burn-out und Überlastung sind hier vorprogrammiert.

Wann entstehen begrenzende Glaubenssätze?

Theoretisch können mentale Begrenzungen zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens entstehen. Meistens entstehen sie aber in der Kindheit und Jugend. Selten erlebe ich Menschen, die ihren begrenzenden Glaubenssatz als junge Erwachsene in den 20er Jahren ausgebildet haben. Jemanden, der die Begrenzung noch später im Leben ausgebildet hat, hatte ich noch nie im Coaching.

Dass die meisten Begrenzungen in unserer Kindheit und Jugend entstehen, hat natürlich einen Grund: Als Kind können wir uns noch nichts selbst geben, sondern sind in fast allen Fällen auf Hilfe von außen angewiesen und damit komplett abhängig. Egal, was wir brauchen – ob Essen, Trinken, Liebe, Schutz, ein Dach über dem Kopf oder Wissen – wir erhalten es von außen, weil wir es uns noch nicht selbst geben können. Meist bekommen wir das von unserer Familie.

Wird diese Beziehung grundlegend in Frage gestellt, erleben wir als Kind innerlich die totale Katastrophe. Denn wenn wir den Eindruck haben, dass wir demnächst aus der Familie ausgeschlossen werden, steht wir ja auf einmal ohne alles da. Auf einer tiefen Ebene wissen wir auch schon als Kind, dass wir allein nicht lebensfähig sind. Deshalb werden wir alles tun, um diese Gefahr abzuwenden..

Exkurs: Das innere Kind

Ich bin kein Freund des Begriffes „inneres Kind“, aber einige Kolleg*innen und Psychotherapeut*innen verwenden ihn im Zusammenhang mit begrenzenden Glaubenssätzen. Das innere Kind als Symbol für die Erfahrungen unserer Kindheit trägt dabei die Glaubenssätze in sich, die sich im Kindesalter gebildet haben. In der Konsequenz kann sich auch ein erwachsener Mensch in wiederholt negativ erlebten Situationen wie ein hilfloses, verletztes Kind verhalten. Die „Heilung des inneren Kindes“ oder die „Aussöhnung mit dem inneren Kind“ beinhaltet ebenfalls die Arbeit an Glaubenssätzen

So entsteht ein begrenzender Glaubenssatz bei einem Kind

Bis hier war es ziemlich theoretisch. Deswegen möchte ich jetzt die Entstehung eines limitierenden Glaubenssatzes einmal an einem recht einfachen Beispiel verdeutlichen.

Mädchen steht auf einer Treppe und singt

Marie (5) hat Spaß daran, singend durch Haus zu hüpfen. Das macht ihr viel Freude und fühlt sich richtig an, denn sie folgt dabei einem Gefühl aus sich selbst heraus. Und deswegen macht sie das immer wieder, stundenlang.

Maries Eltern sind allerdings irgendwann mit ihrer Geduld am Ende und wollen das beenden. Ihr Vater fährt sie harsch an: „Du nervst einfach nur! Hör auf damit oder wir haben Dich nicht mehr lieb!“

Für ihren Vater sind das einfach im Zorn gesagte Sätze, von denen er weiß, dass sie nicht so gemeint sind. Aber Marie weiß das nicht und ist angesichts der Botschaft und des Tons geschockt. Frage, die sie sich dann stellt, könnten sein: „Wenn meine Eltern mich nicht mehr liebhaben, was passiert denn dann mit mir? Schicken sie mich dann fort?“

Marie weiß instinktiv, dass sie ohne die Familie nicht überleben kann. Sie sucht also nach einer Lösung, um die aus ihrer Sicht drohende Gefahr abzuwenden. Schließlich setzt sie sich in ihr Zimmer und fängt an, still etwas zu spielen. Das fühlt sich für Marie zwar völlig falsch an, weil es nicht halb so viel Freude macht wie singend durchs Haus zu hüpfen. Aber ihr Vater hat ja gesagt, dass das falsch war, weil sie damit allen auf die Nerven geht.

Nach einiger Zeit kommen ihre Eltern in Maries Zimmer. Sie sind entspannt und wieder ganz liebevoll zu ihr. Und nun passiert unter Umständen etwas sehr Entscheidendes: Marie macht die Erfahrung, dass das, was sich für sie völlig richtig angefühlt hat – nämlich singend durchs Haus zu hüpfen – falsch sein muss. Und das, was sich völlig falsch anfühlt – nämlich still im Zimmer zu spielen – richtig sein muss, denn ihre Eltern sind ja nun wieder liebevoll.

Damit lernt das Marie, dass sie ihrem eigenen Gefühl nicht mehr vertrauen kann.

Aber wie kann dann Marie zukünftig sicher sein, dass sie nichts tut, was die eben erlebte Gefahr wieder heraufbeschwört und ihre Eltern verärgert?

Der einzige Ausweg, um sich in Zukunft immer richtig zu verhalten ist, bei den Erwachsenen herauszufinden, was richtig ist und das dann zu tun.

Marie probiert das aus und hat Erfolg damit. Deswegen weitet sie die neu erlernte Strategie aus. Gibt es Ärger mit Oma oder der besten Freundin, so beobachtet oder fragt sie, was sie tun oder wie sie sein soll, um Ärger zu vermeiden. Sie wird älter und überträgt dieses angepasste Verhalten auf mehr oder weniger alle Menschen, mit denen sie zu tun hat.

Bis zu einem gewissen Alter (vermutlich zwischen 8 und 12 Jahren) kann ein Kind nicht zwischen einer Kritik an seinem Verhalten und einer Kritik an sich als Mensch unterscheiden. Das Kind versteht dann immer „Du bist falsch.“ anstelle von „Dein Verhalten ist falsch.“ Und das ist sehr schwerwiegend, weil sich jeder Mensch durch das Infragestellen seiner Person natürlich stärker angegriffen fühlt als durch eine Kritik an seinem Verhalten.

Durch die Kultivierung dieser neuen Strategie wird diese mit der Zeit zu Maries „zweiter Haut“. Sie verfolgt sie in entsprechenden Situationen mit anderen Menschen ¬– unbewusst und völlig automatisch. Das fühlt sich natürlich an und wird auch mit zunehmendem Alter nicht von ihr hinterfragt. Die Angst vor Zurückweisung und ihr angepasstes Verhalten bleiben bestehen und bestimmen ihr Leben als junge Erwachsene.

Mit 30 oder 40 wird Marie aber wahrscheinlich merken, dass sie immer wieder an unsichtbare Grenzen stößt. Und hoffentlich den Mut haben, sich das anzuschauen.

Ein Glaubenssatz ist erst die Lösung und später das Hindernis

In meinem Beispiel wird deutlich, dass ein begrenzender Glaubenssatz mindestens in der Entstehungsphase einen positiven Nutzen hat. Er hatte zunächst eine Schutzfunktion und war eine probate Lösungsstrategie für eine Situation, die Marie als eine Gefahr für sich selbst erlebt und die dadurch eine große Angst hervorgerufen hatte.

Mit zunehmendem Alter wandelt sich das aber und als Erwachsene werden wir durch einen solchen Glaubenssatz schließlich begrenzt. Die kindliche Strategie hindert uns nämlich noch immer daran, in unserem Leben frei zu agieren sowie unseren eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu folgen. Das zeigt sich in ganz alltäglichen Fragen wie „Ich weiß nicht was ich bestellen soll. Was nimmst Du denn?“ oder in den großen Themen wie „Welcher Job erfüllt mich wirklich?“.

Kletterer steht vor einem hohen Felsen

„Soziale Gefahr“ statt Lebensgefahr

Bei der Gefahr und der Angst in einem Glaubenssatz geht es übrigens so gut wie nie um etwas wirklich Lebensbedrohliches. Es geht fast immer um eine „soziale Gefahr“ wie Liebesentzug oder Ausgrenzung, wodurch dauerhaft bestehende soziale Bindungen wegbrechen könnten.

Das ist auch ein weiterer Grund, weshalb begrenzende Glaubenssätze meist in der Kindheit und Jugend entstehen. Als Erwachsene begegnen wir solchen Situationen, zum Beispiel der Trennung vom Partner oder einer langjährigen Freundin, mit einer größeren inneren Festigkeit. Diese innere Stabilität verhindert, dass wir uns der Situation genauso hilflos ausgeliefert sehen wie als Kind.

Negative Glaubenssätze auflösen – funktioniert das tatsächlich? Ja!

Du weißt jetzt, was ein Glaubenssatz ist, wie er entsteht und wie er sich in Deinem Leben auswirken kann. Falls Du der Meinung bist, dass Du selbst einen begrenzenden Glaubenssatz in Dir trägst, fragst Dich nun vielleicht, ob Du ihn für Rest Deines Lebens akzeptieren musst. Nein, das musst Du nicht!

Die Wirkung eines begrenzenden Glaubenssatzes kann aufgelöst werden. Wie genau das funktioniert und welche Schritte ich mit meinen Klient*innen dazu gehe, beschreibe ich Dir in meinem zweiten Blogartikel über Glaubenssätze.

Lass es Dir gutgehen.

Dein Michael
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Fotos:

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